Thema "Kirche"

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07.08.1908 Die Geistlichen richten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Stellenvermittlungsbüro ein L.Vo. 7.8.1908, S. 1
17.10.1908 Hausordnung für das Armenhaus Vaduz LI LA RE 1908/1739
13.11.1908 Der Landesvikar erlässt Verfügungen betr. die kirchlichen Feierlichkeiten am 14./15. November 1908 anlässlich des 50. Regierungsjubiläums vo Fürst Johann II. L.Vo. 13.11.1908, S. 2
02.01.1909 Der liechtensteinische Landtag gratuliert Papst Pius X. zum fünfzigjährigen Priesterjubiläum L.Vo., Nr. 1, 2.1.1909, S. 1
24.10.1909 In Balzers findet die feierliche Grundsteinlegung der neuen "Fürst Johannes II. Jubiläums-Kirche" statt L.Vo. 29.10.1909, S. 1 f.
o.D. (genehmigt am 5.1.1912) Der neu gegründete Katholische Jünglingsverein Mauren erlässt Statuten LI LA RE 1912/ad 0013
07.03.1913 Die Regierung erteilt dem seraphischen Liebeswerk bei Meran in Tirol die Zulassung für das Fürstentum Liechtenstein L.Vo., Nr. 10, 7.3.1913, S. 2
09.03.1914 Regierungssekretär Josef Ospelt erstattet der fürstlichen Hofkanzlei Bericht über die Ordensniederlassungen in Liechtenstein LI LA RE 1914/0711
07.01.1916 Der Vaduzer Pfarrer Johannes de Florin gedenkt in seiner Neujahrspredigt des Weltkrieges L.Vo., Nr. 1, 7.1.1916, S. 1f.
09.11.1917 Der Leseverein Triesen nimmt nach den Sommerferien seine Tätigkeiten mit einem Vortrag von Pfr. Franz von Reding zum Thema: „Kultur und Barbarismus" (bzw. über die katholische Kirche als Trägerin der Kultur) wieder auf L.Vo. 9.11.1917, S. 2.
22.03.1918 Ein Beobachter stellt richtig, dass an einer öffentlichen Veranstaltung in Balzers Andreas Vogt ("ein Sozialist") nicht unanständig aufgetreten sei, dass es diesem aber auch nicht gelungen sei, Kanonikus Johann Baptist Büchel in Bezug auf dessen ablehnende Haltung in Bezug auf Parteien zu widerlegen LV 22.3.1918, S. 3.
12.11.1918 Der Churer Bischof Georgius Schmid von Grüneck verurteilt die Lehre von der Volkssouveränität und ruft die Liechtensteiner Katholiken zu Gehorsam gegenüber Fürst Johann II. und der von ihm bestellten Regierung auf LI LA SF 01/1918/029
17./22.11.1918 Die katholischen Geistlichen Basilius Vogt, Johann Anton Büchel und Heinrich Vogt verurteilen die Vorgänge vom 7.11.1918 im Landtag als „Verfassungsbruch“ L.Vo., Nr. 47, 22.11.1918, S. 2
06.08.1919 Kaplan Alfons Büchel reagiert auf die Kritik in den Oberrheinischen Nachrichten zu seinen Vorträgen über die Volkspartei und Dr. Wilhelm Beck L.Vo. 6.8.1919, S. 2
06.06.1920 Landesvikar Johann Baptist Büchel bittet die Regierung namens des Liechtensteinischen Priesterkapitels gegen öffentliche Belustigungen vorzugehen, Kindern den Kinobesuch zu verbieten und die Gratifikation des Klerus für die staatliche Matrikenführung in Franken auszubezahlen LI LA RE 1920/2611
27.10.1920 Prinz Eduard erkundigt sich bei Leopold von Imhof, ob er Kenntnis gehabt habe vom Plan Matthias Erzbergers, Liechtenstein dem Papst abzutreten LI LA PA 001/0021/08
29.10.1920 Leopold von Imhof berichtet Prinz Eduard über Gerüchte von 1916/17, wonach Liechtenstein Kirchenstaat werden sollte LI LA V 003/0118
o.D., zu 4.7.1921 Prinz Alois, Regierungschef Josef Ospelt, Josef Peer und Kabinettsdirektor Josef Martin schlagen Fürst Johann II. vor, die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision abzulehnen LI LA SF 01/1921/ad 115
21.07.1921 Emil Beck teilt der Regierung mit, dass die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision schweizerischem Recht widersprechen LI LA RE 1921/3290 ad 963
22.07.1921 Josef Peer teilt Regierungschef Josef Ospelt mit, dass er die Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsrevision ablehnt LI LA SF 01/1921/ad 115
05.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert den Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck über die Stellungnahme der Verfassungskommission zu dessen die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen LI LA SF 01/1921/134
17.08.1921 Das bischöfliche Ordinariat Chur unterbreitet der Regierung und der Verfassungskommission erneut Forderungen zur Verfassungsrevision LI LA RE 1921/3690 ad 963
18.08.1921 Der Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck legt Regierungschef Josef Ospelt die Gründe für die von ihm verlangten Änderungen am Verfassungsentwurf dar LI LA SF 01/1921/141
27.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert Landesvikar Johann Baptist Büchel über die Beschlüsse des Landtags zu den die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck LI LA SF 01/1921/ad 141
27.08.1921 Regierungschef Josef Ospelt informiert den Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck über die Beschlüsse des Landtags zu dessen die Verfassungsrevision betreffenden Forderungen LI LA RE 1921/3693 ad 963
10.09.1921 Regierungschef Josef Ospelt berichtet über die Äusserungen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck zur Verfassungsfrage am Katholikentag in Schaan LI LA RE 1921/4018 ad 963
25.09.1921 Kabinettsdirektor Josef Martin fragt Regierungschef Josef Ospelt an, ob das Handschreiben des Fürsten zur Sanktion der Verfassung den Wünschen des Churer Bischofs Georg Schmid von Grüneck entsprechend abgeändert werden soll LI LA RE 1921/4348 ad 963
28.11.1921 Der Vaduzer Pfarrer Johannes De Florin lehnt in seiner Stellungnahme an die Regierung die Veranstaltung von Lustbarkeiten, namentlich die Aufführung eines Lustspieles im Gasthaus "Adler", während der Advents- und Fastenzeit ab LI LA RE 1921/5164
15.01.1924 Der Churer Bischof Georg Schmid von Grüneck orientiert die liechtensteinische Regierung über die altersbedingte Abberufung des bischöflichen Landesvikars Johann Baptist Büchel und über die Bestellung von Georg Marxer als Nachfolger LI LA RE 1924/0335
23.01.1924 Johann Baptist Büchel, der vom Amt des bischöflichen Landesvikars zurücktritt, bekennt sich als treuer Anhänger des liechtensteinischen Fürstenhauses LI LA RE 1924/0436 ad 0335
08.02.1924 Der neue bischöfliche Landesvikar Georg Marxer sagt der Regierung zu, seinen Einfluss für ein „freundliches Zusammenwirken“ von Kirche und Staat geltend zu machen LI LA RE 1924/0733 ad 0335
März 1924 Satzungen des Caritas-Vereines für das Fürstentum Liechtenstein LI LA RE 1924/2420
26.01.1925 Regierungschef Gustav Schädler orientiert Landesvikar Johann Georg Marxer über die nächtliche Verteilung von antikatholischen „Schmähschriften“ der Ernsten Bibelforscher in Vaduz LI LA RE 1925/0391
13.05.1925 Der Kirchenrat der Pfarrei Triesen erlässt im Einvernehmen mit dem Gemeinderat der Gemeinde Triesen eine kirchenpolizeiliche Verordnung und legt diese der Regierung zur Genehmigung vor LI LA RE 1925/2267
31.08.1925 Regierungschef Gustav Schädler bemüht sich gegen den Widerstand von Pfarrer Anton Frommelt darum, dass die Protestantin Mina Schädler auf dem Triesner Friedhof wie eine Katholikin „in der Reihe“ bestattet werden darf LI LA RE 1925/3651
10.02.1926 Landesvikar Johann Georg Marxer ersucht im Auftrag des Liechtensteinischen Priesterkapitels die Regierung, Gesuche für Festanlässe an Samstagabenden abzuweisen LI LA RE 1926/0577
11.01.1927 Vier Ernste Bibelforscher werden vom F.L. Landgericht wegen der Verteilung antikatholischer Flugblätter in Ruggell, was den Straftatbestand der Beleidigung anerkannter Religionsgemeinschaften erfüllen soll, zu unbedingten Geldstrafen, zu bedingtem Arrest sowie zur Landesverweisung verurteilt LI LA J 007/S 057/038