Graf Kaspar von Hohenems gibt Franz Lampart von Triesen das Bad im Vogelsang zu Erblehen und erlaubt ihm, dort wie auch in seinem Haus im Triesner Oberdorf die Führung eines Wirtschaftsbetriebes mit Weinausschank.


Schloss Vaduz, 17. Juni 1617

Kaspar Graf von Hohenems gibt dem Franz Lampart von Triesen das Bad im Vogelsang zu Erblehen mit dem Recht, das zur Beheizung notwendige Brennholz zu schlagen, und erlaubt ihm dort wie auch in dessen Haus im Triesner Oberdorf die Führung eines Wirtschaftsbetriebes mit Weinausschank gegen einen jährlichen Zins von 4 Gulden.[1]

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[1] Abschr. (B), neue Signatur: GA T U55 (alte Signatur: GA T Bund V. Faszikel 3, Nr. 1) – Pap. 52,7 / 29,8 cm – durch die hochfürstlich-liechtensteinische Oberamtskanzlei beglaubigte Abschrift v. 20. Aug. 1773 – hochfürstlich-liechtensteinisches Oberamts Kanzleisiegel (Papiersiegel, teilweise zerstört) aufgedrückt.
Druck: Büchel, Bad Vogelsang. In: JBL 80 (1980) S. 117f.